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Neue Kundenreferenzbilder, aufgenommen mit einem Edge HD 11"
und dem HyperStar System, montiert auf einer Celestron CGEM Montierung von
Franz Hofmann
Herr Hofmann arbeitet "transportabel" auf einer Terrasse
in einem Mehrfamilienhaus vom südlichen Standrand Hannovers. Die Karte
zeigt die Lage des Beobachtungsortes in Bezug auf das Stadzentrum von Hannover,
das Bild rechts außen sein Teleskopsetup. Beide Bilder können durch
Anklicken vergrößert werden.
Da in der Nähe einige
Sportplätze liegen die abends mit Flutlicht beleuchtet sind, kommt
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häufig ein CLS Filter zum Einsatz. Die folgenden Bilder sind
nahezu unbeschnitten, Guidingkontrolle über einen 8 x 50 Sucher.
Alle Aufnahmen wurden mit einer
modifizierten Canon EOS 1000 DA aufgenommen. Die den
Vorschaubildern hinterlegten Aufnahmen zeigen die Originalgröße im
Maßstab 1:1. Bildverarbeitung: Fitswork, Regim,
Photoshop. |
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| IC 405 - 169 Einzelbilder, je 60 Sekunden
belichtet |
IC 2162 - 129 Einzelbilder, je 60 Sekunden
belichtet |
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| NGC 2174 - 132 Einzelbilder, je 60 Sekunden
belichtet |
M81/M82 - 136 Einzelbilder, je 60 Sekunden
belichtet |
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Weitere Bilder und Informationen auf der
Homepage von Herrn Hofmann
Die Links in den Bildunterschriften führen
jeweils zu den entsprechenden Seiten auf der Homepage von Herrn Hofmann. Dort
finden Sie weiterführende Information zur Aufnahme und zu den Objekten.
Diese Seiten werden in einem separaten Browserfenster
geöffnet. |
| M97/M108-109 Einzelbilder, je 60 Sekunden belichtet |
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Im
Juli hatte ich die Möglichkeit einige Testaufnahmen mit einem an ein altes
Celestron 11 adaptiertes HyperStar System mit meiner BAADER modifizierten Canon
EOS 40 D aufzunehmen. Das Bild rechts zeigt das Instrument, welches zusammen
mit zwei Refraktoren auf einer ALT 6ADN montiert war. Standort des Equipments
war die Farm Rooisand in Namibia.
Das C11 älteren Baujahrs war
nicht FastStar tauglich und wurde von 2 Mitarbeitern der Firma Baader so
umgerüstet, dass das HyperStar System adaptiert werden
konnte.
Leider hatte ich nur wenig Zeit zur Verfügung, so dass ich
an dieser Stelle nur zwei Bildergebnisse präsentiert werden können,
die aber eindrucksvoll belegen, welche Möglichkeiten das System
eröffnet. |
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Alle folgenden Vorschaubilder können durch
Anklicken vergrößert werden.
Kurz nach Sonnenuntergang
wurden erste terrestrische Bilder aufgenommen. Zum einen, um die Vignettierung
besser erkennen zu können, zum anderen um einen groben Überblick auf
die Fokustoleranz zu erhalten, die ja bei einem f/2 Strahlengang extrem gering
ist.
Das Bild links zeigt das
volle Feld der Canon 40D und die geringe sichtbare |
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Vignettierung resultiert nicht aus dem HyperStar System, sondern aus
dem zu engen Spiegelgehäuse der 40 D. Sie ist so gering, dass sie in der
Bildverarbeitung leicht entfernbar ist.
Die Fokussierung des Bildes
erwies sich als erstaunlich unproblematisch, denn der Fokustoleranzbereich ist
erstaunlich breit. Die eigentlich immer problematische Fokussierung über
den "kippenden" Hauptspiegel gelang auf Anhieb. Aus meinen Erfahrungen mit
"schnellen" optischen Systemen wie den Lichtenknecker Flatfieldkameras hatte
ich mehr Probleme erwartet.
Problematischer ist dagegen das HyperStar System sauber zu
kollimieren. In Folge der Erwärmung durch die Namibische Sonne hatten sich
die Justageschrauben nach der sauberen Justierung durch die Baader Leute der
vergangenen Nacht gelöst und das System musste neu kollimiert werden, was
mit dem unsymmetrischen Kameragehäuse nicht so einfach
war. |
Deswegen wurde eine Blende geschnitten, die das Kameragehäuses
abdeckte, die für die eigentlichen Aufnahmen später natürlich
wieder entfernt wurde.
Für Beobachter, die ohne "zweiten Mann"
kollimieren müssen gibt es eine Freeware Software, die zur Justage von
SC-Systemen ALLER Art fanstatisch geeignet ist. Das Programm heißt
AstroRaster (http://www.gosky.de/Software1.htm), wird aber offenbar
leider vom Programmierer - Bernd Marquardt - nicht
weiter gepflegt. Diese Software projiziert verschiedene Gitternetze als Overlay
auf den Bildschirm, die in der Transparenz einstellbar
sind. |
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So
kann AstroRaster zwei - in ihrem Durchmesser unabhängig einstellbare -
zentrische Kreise einblenden, mit denen man ein SC Teleskop sauber kollimieren
kann.
Die beiden Bilder links zeigen Screenshots von AstroRaster und
der Blende - auch die Kabelverbindungen zur 40 D sind sichtbar. |
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Doch genug zur Technik und zu den
Ergebnissen:
Ausgesucht wurden für die Testaufnahmen die
beiden Highlights des südlichen Himmels, auch weil Bilder dieser Objekte
für Vergleiche im Web weit verbreitet sind.
Die Bilddaten: links
der Eta Carina Komplex. Addition von 10 Einzelbildern 1600 ASA, |
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je 30
Sekunden belichtet. Rechts Omega Centauri, Addition von 10 Einzelbildern bei
500 ASA, je 30 Sekunden belichtet.
Die Alt Montierung lief frei, also
kein Guiding, Es wurden keine Flatfield- und keine Dunkelbilder aufgenommen,
denn bei diesen kurzen Belichtungszeiten ist die 40 D praktisch rauschfrei. Die
Umgebungstemperatur lag bei ca. 20 Grad Celsius. Die Bilder sind um ca. 10% am
Rand beschnitten. Die Vorschaubilder können durch
Anklicken vergrößert werden. |
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Links können Sie jeweils ein - völlig
unverarbeitetes - Rohbild von Eta Carina
und Omega Centauri durch Anklicken in Originalgröße im Format 3888 x
2592 Pixel anschauen.
Schaut man
sich die äußersten Bildecken der Bilder in Originalgröße
an, so sieht man, dass die Justage nicht 100% gelungen war. |
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Schaut man
sich hellere Sterne im Eta Carina Bild an, so sieht man "unschöne"
Beugungseffekte durch die Kabelverbindungen zum
Kamerahäuse.
Letzteres lässt sich sicher durch eine
Konstruktion von vier Streben, an denen die Kabel sauber entlang geführt
werden und die vor der Schmidtplatte montiert wird, wirkungsvoll verhindern.
Bleibt die kritische Justage, die aber sicher bei mehr Einarbeitung ebenfalls
in den Griff zu bekommen ist.
Auf jedem Fall bietet das HyperStar System
im Einsatz unter dunklem Himmel großartige Perspektiven und ein enormes
Potential, denn
- die
Nachführung ist unkrtitisch,
- die Fokussierung
ist unproblematisch,
- das nutzbare
Gesichtsfeld am C11 ist enorm und
- der Zeitgewinn
ist dank der kurzen Belichtungszeiten (ohne Dunkelbilder) sehr groß.
Wolfgang Paech,
Oktober 2010
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Folgend 3
Bildbeispiele, die Mitarbeiter der Firma Baader an oben beschriebenen Equipment
einige Nächte vorher aufgenommen haben. Montiert war das C11 allerdings
noch auf einer älteren Atlux Montierung. Auch alle Einzelbilder dieser
drei Beispiele wurden bei freilaufender Montierung - also ohne Tracking
Kontrolle - belichtet. Kamera war eine Baader modifizierte Canon EOS 5D Mk II.
Die Vorschaubilder können durch Anklicken
vergrößert werden. |
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Die
Bilddaten (von links nach rechts):
- IC 2944, großer offener
Sternhaufen und Nebelkomplex um den Stern lambda Centaurus,
12 x 60 Sekunden,
- NGC 6723, Kugelsternhaufen,
blaue Reflexionsnebel und große Molekülwolke in der südlichen
Krone, 9 x 90 Sekunden und
- IC 4628, lichtschwache H-alpha
Region im Skorpion mit den offenen Sternhaufen NGC 6231, NGC 6281 und NGC 6242,
17 x 60 Sekunden.
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Das
Bild des Orionnebels ist ein Vergleich C11 fokal und C11 mit HyperStar und
zeigt den dramatischen Gewinn an
Gesichtsfeldgröße. Klicken Sie
hier oder auf das Vorschaubild zum Laden einer größeren Version
des Bildes.
Die Aufnahme stammt
von Herrn Geissinger und wurde mit einem Edge HD 1100 Tubus und einer ALCCD
Kamera 6c. Belichtet wurde 33 x 120 Sekunden ohne
Guiding. |
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